5. Februar 2024

Vom Gymnasium entwickelte Ausstellung „Eine Weltanschauung. Jüdisches Leben in Mecklenburg“ in der Kulturmühle feierlich eröffnet

Sechs Millionen Menschen jüdischen Glaubens fanden den Tod unter der Herrschaft der Nationalsozialisten. Der Holocaust mit all seinen Schrecken darf und soll nicht vergessen werden. Der 27. Januar 1945 war der Tag, an dem das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau befreit wurde. Im Jahr 2005 wurde er zum Gedenktag erhoben. Neben den Kranzniederlegungen auf dem neuen Friedhof widmete sich auch die Parchimer Kulturmühle diesem Thema. Die Ausstellung “Eine Weltanschauung. Jüdisches Leben in Mecklenburg”, welche von Schülerinnen und Schülern des Friedrich-Franz-Gymnasiums unter der Leitung von Diana Schlüter-Beck entwickelt wurde, fand nun ihren Platz im regionalen Kulturzentrum. Die Religionspädagogin richtete dabei einige Worte an das Publikum, unter dem sich auch die Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie Beauftragte für Antirassismus, Reem Alabali-Radovan, der stellv. Landrat Lukas Völsch, der Bundestagsabgeordnete Frank Junge und der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung MV Jochen Schmidt befanden. Zusätzlich legten Siphra Burmeister und Mia-Sophie Freitag als Vertreterinnen der Schülerschaft ihre Sicht über den Schaffungsprozess der Ausstellung dar. Zeitgleich wurde die Ausstellung “Die Gesichter des KZ Wöbbelin” eröffnet. Die Doppelausstellung kann noch bis zum 7. März 2024 besucht werden. Der Eintritt ist kostenfrei.

Ausstellungseröffnung Kulturmühle Parchim

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Video: TV Schwerin

Bilder: Diana Schlüter-Beck

Autor: Max Zawadzki

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