Wie verhalte ich mich im Notfall? – “Retten macht Schule”
Was ist zu tun, wenn der Nebenmann plötzlich bewusstlos wird? Und was, wenn die Atmung teilweise aussetzt? Diese ernsthaften Szenarien beschäftigten die 59 Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen, die zahlreiche Hilfsmaßnahmen erprobten, um die Überlebenschancen eines Menschen zu verbessern.
Unter der wachsamen Anleitung von Biologielehrer Henrik Schmidt, der im Vorfeld mit Frau Rathsack vom DRK zusammenarbeitete, durften die Jüngsten des Parchimer Gymnasiums beim Projekt „Retten macht Schule“ praktische Erfahrungen sammeln. Sie übten das Anwenden der stabilen Seitenlage an Mitschülern sowie das Anlegen verschiedener Verbände bei Bein-, Hand- und Kopfverletzungen. Besonders kräftezehrend war die minutenlange Herzdruckmassage an einer speziellen Puppe, die zum Rhythmus einer bekannten Rockband durchgeführt wurde.
In der Realität dauert es im Durchschnitt etwa 8 Minuten, bis ein Krankenwagen am Ort des Geschehens eintrifft. In dieser Zeit sollten die lebenserhaltenden Maßnahmen aufrechterhalten werden – eine lange Zeit, wenn man um das Überleben einer Person kämpft.
Bei dieser und anderen Aufgaben standen den Schülerinnen und Schülern auch Biologielehrer Kevin Kallert sowie ausgewählte Elftklässler des Friedrich-Franz-Gymnasiums mit Rat und Tat zur Seite.
Unterstützer der 11. Klassen: Henri Bühring, Louis Sittner, Fynn Schmidt, Maarten Voss, Eva Stemme, Jasmin Teschner, Chris Leon Rückwart, Alexander Lang, Tasnim Al Turki, Leopold Kägebein, Robin Buczilowski, Ben Heiden
Autor und Fotos: Max Zawadzki