29. März 2026

Gegen Hass und Hetze im Netz – Ein Projekttag am FFG

Hass, Falschinformationen und Deepfakes – das Internet ist in Teilen zu einem gefährlichen Ort geworden. Der Fall von Collien Fernandes zeigt, was digitale Gewalt anrichten kann und dass der Rechtsstaat aufgefordert wird, Menschen auch in der virtuellen Welt ausreichend zu schützen.

Um auf solche und andere Gefahren aufmerksam zu machen, organisierte Sozialkundelehrerin Pauline Teichmann für die Jüngsten des Friedrich-Franz-Gymnasiums einen Projekttag mit dem Titel „#Check your Shorts – Zwischen Klicks und Extremismus“ in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Integrationszentrum Rostock e.V. Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen wurden auf die Risiken von Social Media aufmerksam gemacht. Höchst anschaulich wurde gezeigt, wie es beim sogenannten „Doomscroling“, dem exzessiven Anschauen von Inhalten auf sozialen Netzwerken, selbst wenn negative Emotionen dabei geweckt werden, nur noch ein kleiner Schritt zur schleichenden Radikalisierung des Einzelnen sein kann. Im Fokus des Projekttages stand vor allem der politische Extremismus, der mithilfe von Algorithmen Eingang in die noch jungen Köpfe sucht.

In Kleingruppen erarbeiteten sich die Siebtklässler Inhalte, die von der Eigenverantwortung des Einzelnen über die Auswirkungen auf die Politik bis hin zu den Betreibern der Plattformen reichte. Im Anschluss präsentierten die Gymnasiasten ihre Ergebnisse vor der Klasse und glänzten mit teilweise überaus kreativen Darstellungsformen. Am Ende des Schultages war den Jüngsten des Friedrich-Franz-Gymnasiums bewusst, wie man Gefahren im Netz erkennt und wie sie darauf reagieren können.

FFG-Parchim-Sozi-Klasse7

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Bilder: Pauline Teichmann und Max Zawadzki

Autor: Max Zawadzki

 

 

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