10. Dezember 2025

Biologieunterricht hautnah: Pflanzaktion im Slater Wald

Ein Drittel Deutschlands besteht aus Wald. Er ist der wichtigste Kohlenstoffspeicher der Republik und befindet sich in einem beklagenswerten Zustand. Ungeachtet der günstigen Witterung der letzten Jahre, haben die sehr heißen Sommer von 2018 bis 2020 Spuren im Wald hinterlassen. Langanhaltende Trockenperioden, hohe Temperaturen und Schädlingsbefall führen zu Dauerstress – 80 Prozent der Bäume haben laut Bundesagrarministerium Schäden davongetragen. Mittlerweile emittiert der deutsche Wald mehr klimaschädlichen Kohlenstoff als er speichert.

Um diesem Missstand entgegenzuwirken, zeigten sich die 15 Mädchen und Jungen der Klasse 9c hoch motiviert und halfen dem Parchimer Forstamt. Die Wiederaufforstung und somit der Umbau der Wälder ist eine mögliche Antwort, um Waldfläche wiederzubeleben. Angeführt vom Trio der Biologielehrer Kevin Kallert, Lukas Janne und Henrik Schmidt, ging es für die Gymnasiasten in den Wald Richtung Slate hinaus. Dort angekommen wies Herr Klaus die Schülerinnen und Schüler in ihre Arbeit ein. In zwei Stunden pflanzten sie 1500 einjährige Sätzlinge der Traubeneiche und leisteten so einen wertvollen Beitrag für das hiesige Ökosystem. Das Projekt diente der Sensibilisierung für die Ökologie und Ökonomie des Waldes und zeigte den Lernenden hautnah, welchen Einfluss der Mensch auf den Wald haben kann. Der angewandte Biologieunterricht löste viele Freude bei den Schülerinnen und Schülern aus und zeigte, wie Bildungsinhalte nachhaltig und direkt auf die Umwelt wirken können.

Aufforstung 2025

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Bilder: Henrik Schmidt, Kevin Kallert

Autor: Max Zawadzki

 

 

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